Filled with wonder, awestruck wonder

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July 11, 2012 by Syd

Durchatmen, einfach nur Durchatmen. Bis in die Fingerspitzen. Die paar Sonnenstrahlen, die durch die stürmische Wolkendecke brechen, wärmen bis in die Zehenspitzen. Die Füße haben festen Grund gefunden, während der Strom daneben kraftvoll in die See strömt.
Durchatmen nach all der hektischen, kurzatmigen, verkrampfenden Zeit. Die Kraft ist zurück gekehrt, trotz des größten organisatorischen Privatmarathons meines Lebens. Zehn Tage Haushalt aufgelöst, alles hergegeben, was so wichtig sich in den Regalen stapelte und trotzdem schon als der Flieger Dublin anflog das Gefühl daheim zu sein. Der Himmel hatte sich irisch-fröhlich in tausend Grautöne zerbrochen.
Die Sicherheit, dass alles gut geht, war trotz Obdachlosigkeit, Besitzlosigkeit da und es sollte so sein. Arbeit war gesichert, das Haus am ersten Tag gefunden.
Die Familie hat sich eingefunden, im Haus herrscht das Chaos aus Turnschuhen auf der Treppe, geschwisterliches Geranke tönt durch den Flur, draussen streitet die Sonne gegen die Wolkendecke und trumpft mit einem Regenbogen, an dessen Ende kein Goldtopf warten wird, sondern einfach nur Luft und Weite. Wir sind wieder daheim.

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