Auswandererfreunde

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August 5, 2012 by Syd

Es wurde auf diesem Blog ja schon viel über gute Menschen auf dieser Welt berichtet und egal wo wir hinkommen, wir treffen sie immer. Ich könnte hier über Wassermassen in Küchen schreiben, über unfassbar chaotische Dinge, aber es ist unnötig. Denn kaum haben wir diese Insel zur Heimat erklärt haben wir Freunde gefunden. 

Da wäre der gute alte Freund des Hauses Jonny, der trotz Weltenbummelei sein Herz in seiner Heimat vergessen hat und findet, dass man sowieso nirgendwo anders auf dieser Welt wirklich sein kann, ausser hier. Da wäre mein Lieblingskollege J., der in seinem Garten einen Riesendobermann stehen hat und der binnen kurzer Zeit Teil unseres etwas chaotischen Familienclans geworden ist., auch wenn er links wie die Sau fährt und man klammheimlich hofft heil anzukommen. Seine notorische Abneigung gegen Seafood werden wir auch noch bewältigen, denn dank ihm haben wir die tollste Auswanderin kennen gelernt, die diese Insel je betreten hat.

Die gute H., stolze Besitzerin von sage und schreibe sieben Pferden, drei Riesenhunden, neben denen Fluffy aus Harry Potter aussieht wie ein Chihuahua und  einer Katze, die zu Recht als Namensvetter einen Piratenkapitän vorweisen kann. Frau H. kennt nicht nur jede Kneipe in der es frische Austern gibt, nein sie schafft es auch mühelos Familie D. dank einer Unterhaltung über Rennpferdezucht ein poshy Stadthaus zu besorgen in das sie selbige welche dann mittels ihres Allroundmobils auch noch verfrachtet. Denn in einen Jeep passen mal eben vier shoppingwahnsinnige Frauen, zwei große Pflanzkübel, eine Matratze, mehrere Tüten mit Gläsern, Bettwäsche und anderem Firlefanz, zwei Zimmerpalmen, mehrere Blumen, ein Mandarinenbaum und Pferdedecken. Zum Schluss jedenfalls kehrten wir aus Drogheda zufrieden ins Zuhause zurück, in dem wir nun ganz prima schick wohnen. Mit Kerzchen, Blumen, Decken, Kisselchen und anderem.

Neben all dem bleibt die junge Dame aber auch noch völlig locker, ist für jeden Spaß zu haben und kennt mich nach zwei Wochen besser als meine Großmutter.

Man braucht sich also auch um uns im fernen Land nie Sorgen machen, denn wenn diese Familie eines im Leben immer kann, dann ist das die richtigen Leute kennenlernen.

Abseits davon kommen einige richtige Leute auch bald zu Besuch. Nur das Teeniegirl muss nach Deutschland, träumt aber schon von der Rückkehr dahin, wo man den Wind von der See riechen kann.

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